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Resonanz und Distanz

Eine praktisch-theologische Anverwandlung, die mit eigener Stimme spricht

Im kirchlich-pastoralen Kontext wird Hartmut Rosas Resonanzkonzept oft mit großer Zustimmung aufgenommen – offensichtlich bestehen viele An­knüpfungspunkte für religiös geprägte Ohren. Michael Schüßler analysiert die Gründe für diese positive Rezeption und benennt aus theologischer Sicht notwendige Differenzpunkte zu Rosas Theorie der Weltbeziehungen.

Wie andere universitäre Kolleg*innen bin auch ich immer wieder bera­tend an ganz unterschiedliche pastorale Orte eingeladen. In lokalen Seelsorgeeinheiten, in der Kirchenentwicklung auf Diözesanebene, an den Einrichtungen und Organisationen der Caritas, in christlich (mit‑)​getragenen Vereinen und Bewegungen der Zivilgesellschaft – fast über­all treffe ich auf einen ehrlichen und grundlegenden Orientierungs­bedarf. Man weiß, es geht kirchlich und gesellschaftlich nicht mehr so weiter wie bisher. Man spürt auch recht bald, woran jeweils das Herz hängt. Und es gibt eine meist neugierige Suche nach passender Verän­derung, um das Wertvolle des eigenen Ortes irgendwie in die Zukunft zu retten. Was es für all das jedoch nicht (mehr) gibt, das sind Patent­lösungen. Woher kommt dann aber konstruktive Begleitung, theolo­gische Bestärkung und solidarische Kritik, die das Eigene nicht zerstört, weder durch vernichtende Urteile noch durch trügerische Utopien?

Bei einer diözesanen Fortbildungsveranstaltung hatte ich die Beteilig­ten nach ihrer letzten inspirierenden theologischen Textlektüre gefragt. Nach Schmunzeln und Schweigen meldete sich eine Person und sagte: Gut, das wäre jetzt kein theologischer Text, aber sie habe von Hartmut Rosa das Resonanzbuch gelesen und das fand sie wahnsinnig inspi­rierend.

Während die akademischen Fachdiskurse dem Resonanzkonzept eher mit Skepsis begegnen, scheint das Buch in der interessierten pastoralen Praxis wie in der breiteren Öffentlichkeit einen echten Nerv zu treffen. Ein Theologe aus der Leitungsebene eines großen Caritas-Unterneh­mens hat vor kurzem erzählt, wie es ihn beim Lesen bis ins Mark getrof­fen und begeistert hat, in einem soziologischen Buch diese Zeilen zu entdecken: „Resonanz entsteht […] niemals dort, wo alles ‚reine Harmo­nie‘ ist, sondern […] ist […] gerade umgekehrt das Aufblitzen der Hoff­nung auf Anverwandlung und Antwort in einer schweigenden Welt. […] An der Wurzel der Resonanzerfahrung liegt der Schrei des Nichtversöhnten und der Schmerz des Entfremdeten. Sie hat ihre Mitte […] in der momenthaften, nur erahnten Gewissheit eines aufhebenden ‚Dennoch‘“ (Rosa 2016, 321 f.; zur theologischen Rezeption vgl. Kläden/​Schüßler 2017).

Wenn Rosa Resonanz als „Aufblitzen der Hoffnung“ bezeichnet, triggert das bis in die Begrifflichkeit hinein die theologiegetränkten Texte von Walter Benjamin: Jeder Moment kann zur Pforte werden, durch die der erlösende Messias tritt. Da knüpft also jemand an die große Tradition der kritischen Theorie an. Während die Theologie utopischen Gesamt­entwürfen heute mit dekonstruktiver Skepsis begegnet, legt der Sozio­loge Hartmut Rosa eine Art säkulare Erlösungslehre vor. Er verknüpft die großen Versprechen der Moderne von Freiheit, Autonomie und einem guten Leben für alle mit den kleinen Sehnsüchten, Nöten und Frustrationen bürgerlich-digitaler Alltagserfahrung. Der Charme seiner Resonanzthese besteht in der Aussicht, die vielen Widersprüche, Para­doxien und Unübersichtlichkeiten des 21. Jahrhunderts unter einem Dachbegriff analytisch zu versöhnen und gleichzeitig normativ auf das Ziel einer nachhaltigen und gerechten Welt auszurichten. Hatte eine pastorale Theologie bisher mit Habermas die warmen Beziehungen der Lebenswelt gegen zerstörerische Systemimperative verteidigt, kämpft man nun für antwortende Resonanzbeziehungen in einer stummen Welt kapitalistisch-entfremdender Steigerungslogiken. Für eine aufge­klärte Theologie und kritische Kirchlichkeit könnte Rosa damit zum Jürgen Habermas der nächsten Epoche werden. Die teilweise eupho­rischen Reaktionen auf die Resonanz-These scheinen das zu bestätigen.

1. Rosas Analyse von den stummen Welt-Beziehungen bringt die großen und kleinen Frustrationserfahrungen im (kirchlichen) Alltag offenbar treffend auf den Begriff: langweilige Gottesdienste, distanzierte Kir­chenleitungen oder demotivierte pastorale Mitarbeiter*innen („Ich bin wütend und müde“). Doch wenn stumme Entfremdung das Problem ist, so Rosa, dann ist antwortende Resonanz vielleicht die Lösung. Von dort aus ist es nur ein kleiner Schritt zum neuen Ideal der intensiven Dauer­­resonanz von Ekklesiopreneuren, die als Burning Persons ihr näheres Umfeld mit der kirchlichen Botschaft und gemeindlichen Sozialformen affizieren sollen. Die Resonanztheorie scheint höchst anschlussfähig an die diversen Rettungs- und Changeprozesse lokaler Kirchenent­wicklung.

2. Seit Jahrzehnten wird als Hauptproblem von Verkündigung und mis­sionarischer Pastoral deren offensichtliche Relevanz- und Wirkungslo­sigkeit diagnostiziert. Die Kirchen werden nicht voller, die Wiederein­tritte sind wie die Geburtenraten stabil auf niedrigem Niveau und die klassischen pastoralen Angebote treffen auf, nun ja, wenig Resonanz. Kein Wunder also, dass man es an pastoralen Orten begierig aufgreift, wenn die eigenen Sehnsüchte von soziologischer Seite konzeptionell stark gemacht werden: Welt und Mensch so berühren, so dass sie (mit Zugehörigkeit?) antworten. Das Resonanzkonzept wird zum Wirkungs­versprechen in der Kommunikation des Evangeliums.

3. Die postsäkulare Wiederkehr von Religion war bisher vor allem ein Thema soziologischer Analyse. Rosa zieht daraus handlungsbezogene Konsequenzen. Als evangelischer Christ rechnet er mit religiöser Ergrif­fenheit, dem Sakralen und baut Transzendenzbeziehungen als vertikale Resonanz­achse in sein Konzept ein. Alle religiös und spirituell interes­sierten Menschen verstehen: Hier geht es um eine ganzheitliche Theo­­rie, für die gilt – „religion matters“. Neben der vertikalen Resonanz­achse Religion ist allerdings das ganze Konzept von einem transzen­denzaffinen Unverfügbarkeitsindex gekennzeichnet, samt immanenten Erfüllungsversprechen.

4. Aber auch wer sich nicht primär für Glaubenspastoral, sondern für gesellschaftskritische Sozialpastoral interessiert, darf sich verstanden fühlen. Denn antwortende Resonanzbeziehungen werden für Rosa zum normativen Orientierungspunkt grundlegender Gesellschaftskritik. Sein Resonanzkonzept soll die neue Software einer Postwachstums­gesellschaft sein, in der unsere bürgerlich westliche Lebensform und das gute Leben für alle versöhnt sind. Wer von Horkheimer, Adorno und Marcuse, von der Politischen Theologie und der Befreiungstheologie herkommt, findet deshalb manch vertraute Utopie in einer gegenwarts­fähigen Sprache.

5. Rosa gibt diesen Utopien aber eine entscheidende, romantisch-affek­tive Wendung. Im digitalen Zeitalter wird die emotionale Qualität der Welterfahrung zu einem Masterkriterium unserer Urteile und Meinun­gen. Auch das greift Rosa auf. Er entwickelt sein Resonanzkonzept von der menschlichen Leiblichkeit und Affektivität her. Resonanz entsteht, wenn sich Subjekt und Welt gegenseitig bis in den Gefühlshaushalt hin­ein berühren und transformieren. Zwar wehrt sich Rosa gegen die Zu­schreibung, es ginge ihm nur um positive Emotionalität. Wie er richtig sagt, können wir auch traurige Geschichten lieben. Trotzdem macht seine Resonanz die Vision des guten Lebens an der positiv emotionalen Qualität unserer Beziehungen fest: an dem, was wir lieben, auch wenn es vielleicht traurig oder tragisch ist. Resonanz, das sind antwortende Momente intensiver Fülle. Im digitalen Kapitalismus scheint es davon allerdings eher zu viele als zu wenige zu geben. Nichts scheint heute manipulationsanfälliger als der Appell an emotionale Resonanz.

Rosa bietet für all das eine Sprache. Das Buch erzeugt letztlich, wovon es thematisch spricht, nämlich Resonanz zu den Sehnsüchten seiner Leserinnen und Leser nach Verständnis, Nähe und einem erfüllten Le­ben. Zwar rechnet Resonanz mit dem Ambivalenten und Unverfügba­ren. Aber die Theorie verspricht zugleich Wege der soziologisch fundier­ten Erzeugbarkeit resonanter Erfüllungsmomente – eine säkulare Erlö­sungslehre eben.

Mit dem Anliegen einer kritischen und zugleich religionssensiblen Theorie der Weltbeziehungen könnte hier einerseits eine aussichts­reiche Komplizenschaft (Gesa Ziemer) entstehen. Zugleich wäre das Resonanzkonzept wohl verfehlt, würde man in Theologie und Kirche einfach nur den Begriff adaptieren. Vielmehr sollten beide auch gegen­über der Resonanztheorie selbst mit eigener Stimme sprechen. Dann entdeckt man Verschiebungen, Unterschiede und eine (de‑)​konstruktive theologische Skepsis. Hartmut Rosa testet Resonanz quasi als primäres Zentralkriterium sozialer Welt- und personaler Gottesverhältnisse. Das wird im Gegenlicht von apokalyptisch anmutender Beschleunigung und stummer Entfremdung aber doch recht ambivalenzfrei ins sprachliche Bild gerückt.

1. Ein erster Differenzpunkt betrifft den Resonanzbegriff selbst. Rosa grenzt sich von selbstbezogenen Echobeziehungen ab und spricht von der Resonanz zweier Stimmgabeln, die jeweils mit eigener Stimme sprechen. Doch beim akustischen Bild der Stimmgabeln läuft ein ein­schränkender Aspekt mit. Die Gabeln können vielleicht unterschied­liche Formen und Farben und Größe haben, aber sie kommen nur bei synchronem Gleichklang in Schwingung. Das steht dann doch in der Tradition eines harmonie- und konsensorientierten Denkens, welches das gute Leben mit Nähe, Verständigung und Erfahrungen von Fülle gleichsetzt. Das Andere, das Fremde, das Unverständliche und Verstö­rende wird gewürdigt, aber nur, insofern es sich in Resonanzbeziehun­gen durch die Einzelnen anverwandeln lässt. Was sich dem widersetzt, wird intuitiv auf der anderen Seite verbucht, bei Entfremdung, Gewalt und Hass.

2. Ein zweiter Differenzpunkt betrifft deshalb die Denkform des Reso­nanzkonzepts. Rosa konzipiert duale Kategorien, also Zwei-Seiten-For­men: Subjekt und Welterfahrung, Resonanz und Entfremdung. Andreas Odenthal hat für den Bereich der Liturgiewissenschaft darauf hingewie­sen, wie wichtig hier die Kategorie des Dritten wäre. Zwischen den Al­ternativen lebendiger Resonanz und toter Entfremdung liegt das Kon­zept eines intermediären Raumes, was bei Rosa wenig zu finden ist. „Es ermöglicht, Erfahrungen des Verlustes, oder in Worten Rosas: der feh­lenden Reso­nanz, einen anderen Stellenwert zuzuweisen“ (Odenthal 2018, 45). Das wäre etwa auch das Potenzial ritueller Erfahrung, die nicht mit heiler oder gelingender Existenz gleichzusetzen wäre. „Der ‚thirdspace‘ als Raum für Resonanz und zugleich Nicht-Resonanz (Kon­trast, Differenz) vermag als ‚Frei-Raum des Dazwischen‘ zugleich eine neue Qualität der Erfahrung zu schaffen“ (ebd. 47). Odenthal weist da­rauf hin, dass der Gottesdienst gerade nicht nur aus „Resonanzoasen“ besteht, sondern auch mit dem fremden Gott rechnet, der fremd bleiben darf.

3. Das wäre ein dritter Differenzpunkt. Rosa spricht vom „Leuchtende-Augen-Index“ als Kriterium von Resonanzbeziehungen. Das ist natür­lich ein humaneres Kriterium als Geschwindigkeit oder Effizienz. Im Bereich religiöser Transzendenz-Beziehungen aber entsteht dadurch eine problematische Normativität. Mit Gott ist nämlich auch dann zu rechnen, wenn alle Resonanz ausbleibt. Die entscheidenden Dinge des Lebens kommen selten als großes Kino daher. Oft sind es kleine, zufäl­lige und uns zufallende Erfahrungen. Das religiöse Leben besteht zu großen Teilen aus dem Schwarzbrot der Gottsuche und der Erfahrung von Gottes Ferne und nicht aus einer Kette von Erleuchtungen. Der christlich bezeugte Glaube läuft nicht einfach darauf hinaus, die Un­sicherheiten des Lebens mit religiös affektiven Resonanzerfahrungen abzufedern. Mit Gott rechnen heißt eben, tatsächlich mit dem Ereignis des ganz Anderen zu rechnen. Rosa hat in einem Interview mit der Her­der Korrespondenz darauf reagiert. Er meint: „Das ist aus meiner Sicht kein Problem der Resonanztheorie, die gerade auf die Unverfügbarkeit setzt. Auch zu einem Gott, der schweigt, kann ich in Resonanz treten. Ich muss das nicht einmal verstehen, solange ich das Gefühl habe, dass ich gemeint oder gesehen bin“ (Rosa 2017, 20). Genau das aber scheint der Punkt. Gott ist die Kategorie, die man sich nicht anverwandeln kann, nicht verstandesmäßig – aber auch nicht emotional. Während bei Rosa das Gefühl resonanter Vertrautheit untergründig immer überwiegt (auch wenn man es kognitiv nicht versteht), hat etwa das IV. Lateran­konzil festgehalten, dass die Fremdheit Gottes bei aller gefühlten Reso­nanz immer größer bleibt. Vielleicht zeigt sich die biblisch-theologische Tradition hier doch sperriger gegenüber ihrer Modellierung als religiöse Resonanzachse, als Rosa annimmt. Glaube ist eben nicht nur Resonanz­arrangement, sondern auch Distanzmanagement gegenüber dem letz­ten Geheimnis von Welt und Existenz.

Man kann die christliche Tradition deshalb auch als Kritik am normati­ven Mythos vom gelingenden Leben verstehen. Resonanz wird dort pro­blematisch, wo sie Klage und Trauer und die Momente der Sinnlosigkeit in ihrer existenziellen Wucht nicht mehr zulässt. Wenn eine pastorale Sehnsucht nach Resonanz die Sperrigkeit unserer Welterfahrung nor­mativ zudeckt, kann auch Resonanz zur Ideologie werden. Henning Luther hat ganz stark gemacht, den Glauben an den christlichen Gott nicht nur über den Kamm antwortender und erfüllter Resonanzmomen­te zu scheren. Doch ist nicht genau das die tragende Sinnerfahrung von Religion? „Vermittelt nicht gerade der Glaube jenen unerschütterlichen Trost [jene antwortende Resonanz; M. S.], der aus der Gewissheit eines letzten Lebenssinns erwächst?“ (Luther 1998, 168). Henning Luther hält das für zu einfach gedacht. Entfremdung und Befremdung gehören ge­nauso zum Leben mit Gott, ohne Gott und vor Gott wie Resonanzmo­mente. „Das Tröstliche des Glaubens besteht vielmehr in der anhalten­den Beunruhigung und Befremdung über unsere Welt. […] Zentrale Texte der jüdisch-christlichen Überlieferung zeigen uns den Glauben gerade nicht als etwas, das uns zur Verwurzelung im Dasein (in dieser Welt) verhilft, sondern als etwas, das uns herausführt, das uns in die Fremde und Fremdlingschaft und in die Entwurzelung der Heimatlosig­keit führt“ (ebd. 170.172). Gerade in der Seelsorge braucht es, so könnte man sagen, nicht nur einen Leuchtende-Augen-Index, sondern zugleich ein Weinende-Augen-Gespür und oft auch das irritierende Aushalten eines abgrundtief leeren Blicks.

In einer studentischen Hausarbeit zur Resonanztheorie berichtet Florian Kübler von einem Praktikum im Religionsunterricht. Ein Stun­denthema war die Opferung Isaaks durch Abraham in Genesis 22,1–17. Wie könnte dieses dramatische Thema bei den Schü­lerinnen resonanz­pädagogisch zum Klingen kommen? Das Ergebnis einer gut geplanten Gruppenarbeit war ernüchternd. Keine leuchtenden Augen, sondern Befremden und Unverständnis. Dieser biblische Stoff war scheinbar stumm geblieben. In der Folgestunde dann die Überraschung: Die Schülerinnen wollten unbedingt noch einmal über die Erzählung dis­kutieren. Viele haben die Arbeit mit und gegen den Text im Nachgang als fesselnd empfunden. Es habe sogar Spaß gemacht, die ein oder ande­re Deutung zu bekämpfen. Auf die Frage, ob es nicht frustrierend sei, wenn letztlich so wenig zurückkomme, antwortete eine Schülerin: „Vielleicht muss Glaube ja auch mal nerven dürfen.“ Man kann das im Nachhinein natürlich in einen weiten Resonanzbegriff eingemeinden. Treffender wäre hier aber wohl die Perspektive eines ereignisbezogenen, intermediären Raumes. Jenseits der „leuchtenden Augen“ hat sich et­was Relevantes ereignet, das den Dual von Resonanz und Entfremdung überschreitet.

Rosa meinte in Reaktion auf die theologische Beobachtung seiner Reso­nanztheorie: „Mir geht es tatsächlich darum, ein Prinzip konsequent durchzudenken. Vielleicht habe ich das beim Begriff Resonanz über­dehnt“ (Rosa 2017, 19). Das im Gespräch so offen zuzugeben, das ist einfach nur sympathisch. Inhaltlich aber genau darauf kritisch hinzu­weisen, nämlich auf eine allzu begeisterte Überdehnung des Resonanz­begriffs in der kirchlichen Rezeption, das ist die pastorale Aufgabe akademischer Theologie.